Inkonsequente Kontrolle wichtiger Risikofaktoren
Laborverläufe bleiben unvollständig, Verlaufskontrollen verschieben sich. LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) werden nicht durchgehend nachverfolgt, individuelle Zielwerte sind oft nicht sichtbar.
Das Präventions-Netzwerk Hessen (PRÄV-NET) verbindet Hausarztpraxen, Facharztpraxen, MVZ und Kliniken bei kardiovaskulären Risiken. Für mitbehandelnde Praxen kostenfrei.
Jetzt registrierenPatientinnen und Patienten wechseln zwischen Hausarztpraxis, Facharztpraxis, MVZ und Klinik. Je mehr Beteiligte, desto häufiger gehen Informationen verloren. Besonders im Lipidmanagement.
Laborverläufe bleiben unvollständig, Verlaufskontrollen verschieben sich. LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) werden nicht durchgehend nachverfolgt, individuelle Zielwerte sind oft nicht sichtbar.
Medikationsstände, Therapieänderungen und Zuständigkeiten sind zwischen den Sektoren unklar. Befunde müssen aus verschiedenen Quellen zusammengesucht werden.
Folgerezepte werden nicht abgeholt, Kontrolltermine nicht wahrgenommen, Therapieeskalationen verzögern sich. Das Follow-up geht zwischen den Einrichtungen verloren.
PRÄV-NET ist ein transsektorales Präventions-Netzwerk für Menschen mit kardiovaskulären Risiken. In der Mitte steht die Plattform, außen herum alle, die an der Versorgung beteiligt sind.
Der Einstieg ist an unterschiedlichen Punkten der Versorgung möglich. Unabhängig davon, wo die Patientenreise beginnt, sehen alle Beteiligten denselben aktuellen Versorgungsstand.
PRÄV-NET wurde von Ärztinnen und Ärzten für Ärztinnen und Ärzte entwickelt. Mitbehandelnde Praxen greifen schnell auf relevante Informationen zu, ohne zwingend einen zusätzlichen aktiven Prozess zu übernehmen, und haben eine feste Ansprechperson aus dem Initiatorenteam.
Risikofaktoren, Vitalparameter, individuelle Zielwerte, Laborverläufe, Medikation und patientenberichtete Ergebnisse, strukturiert an einer Stelle.
Das Triage-Dashboard zeigt Veränderungen, Zielwertabweichungen und priorisierte Handlungsbedarfe. Auffällige Verläufe fallen früher auf.
Erinnerungen und strukturierte Verlaufskontrollen für Blutentnahmen, Kontrolltermine, Folgeverordnungen, Medikationspläne und fachärztliche Rückkopplungen.
Im Netzwerk ist festgelegt, wer den Handlungsbedarf erkennt, wer die nächste Maßnahme auslöst, wer das Ergebnis kontrolliert und wann zurückgemeldet wird.
Vom reinen Einsehen der Informationen bis zur aktiven Mitarbeit im Versorgungspfad entscheiden Sie selbst. Eine aktive Mitarbeit ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Für mitbehandelnde Praxen ist die Nutzung im Rahmen von PRÄV-NET kostenfrei, ohne technische Voraussetzungen, direkt über den Browser.
Von der Registrierung bis zur ersten gemeinsamen Patientin oder dem ersten gemeinsamen Patienten vergeht in der Regel nicht mehr als ein Tag.
Sie füllen das Onlineformular aus, über den Link auf dieser Seite, den QR-Code auf dem Projektflyer oder eine Einladung aus dem Initiatorenteam.
Sie bekommen einen Aktivierungslink per E-Mail und melden sich auf der myoncare-Plattform an. Eine Installation ist nicht nötig, der Zugang läuft über den Browser Ihrer Wahl.
Die von Ihnen ausgewählte Ansprechperson aus dem Initiatorenteam meldet sich persönlich per Telefon, E-Mail oder Fax und gibt eine kurze Einführung in das Projekt.
Sie sehen Risikofaktoren, Laborverläufe, Zielwerte und nächste Schritte gemeinsamer Patientinnen und Patienten im Dashboard und arbeiten so aktiv mit, wie es zu Ihrer Praxis passt.
Ihre Praxis kann ab dem ersten Tag mitlesen. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten und ist unverbindlich.
Jetzt registrierenBei der Registrierung wählen Sie Ihre persönliche Ansprechperson aus. Sie begleitet Sie beim Einstieg und bleibt Ihr direkter Draht ins Netzwerk.
| Name | Einrichtung |
|---|---|
| PD Dr. Pascal Bauer | Universitätsklinikum Gießen |
| PD Dr. Peter Benöhr | Klinikum Fulda |
| Dr. Julia Brandts | Universitätsklinikum Frankfurt |
| Prof. Dr. Roland Klingenberg | Krankenhaus Nordwest, Frankfurt |
| Prof. Dr. David M. Leistner | Universitätsklinikum Frankfurt |
| Dr. med. Karl Konstantin Meyer | Arbeitsmedizinisches Zentrum, Industriepark Höchst |
| Dr. Hiller Moehlis | Klinikum Darmstadt |
| Lars Nagelmann | ze:ro Praxen Bensheim |
| Dr. Oliver A. Schmidt | Praxis Wetzlar |
| Dr. Jörg Simon | MVZ im Altstadt-Carree Fulda GmbH |
| Dr. Damaris Stanze | Medicum Wiesbaden |
| Dr. Carolin Weise | Klinikum Fulda |
| Dr. Eckhard Wilbrandt | KfH-Nierenzentrum Heringen (Werra) |
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